15. November 2009

Tudora, die Zweite

Schon vor einigen Monaten hatte ich 100 g 8-fädige Wolle in meinen Lieblingsfarben gefärbt und grübelte, was ich aus diesem einen Strang wohl machen könnte. So habe ich noch einmal diesen praktischen Halswärmer "Tudora" gestrickt, den man jetzt, bevor es allzu kalt wird, gut anziehen kann - an den Hals zieht es doch immer von irgendwo her.Vielleicht reicht es sogar noch für ein Paar kurze Handstulpen, das sähe dann noch wirkungsvoller aus. Ein Projekt zieht doch immer das nächst nach sich.......

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Fortissima socka Mexiko color

Seit längerer Zeit habe ich mich mal wieder zu "normaler Fabrikwolle" verleiten lassen, da mir die Farben recht gut gefielen. Daraus ist dann dieses Sockenpaar entstanden mit einfachen Rippen, 4 M. rechts, 1 M. links, auf der Vorderseite die mittleren 14 Maschen rechts. Als Rand habe ich wieder die kleinen Glatt-rechts-Patche (15 Maschen) gestrickt und dann am unteren Rand die Maschen für den Schaft aufgenommen.

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Quergestrickte Handstulpen

Eigentlich wollte ich aus diesem Drachenwollstrang einen Baktus stricken. Hatte ich auch schon zum größten Teil fertig, obwohl er zeitweise wochenlang herumlag und ich einfach keine Lust mehr hatte. Dann habe ich mich aufgerafft, um ihn endlich hinter mich zu bringen. Aber der 2. Teil nach der Mitte, wo man nach der Randmasche 2 Maschen zusammenstrickt, hat mir nicht gefallen. Der Rand sah immer irgendwie liederlich aus. Da habe ich das Stück ab der Mitte wieder aufgetrennt und am anderen Ende mit 3 Maschen angefangen, damit der Rand einheitlich aussieht. Letzlich hat mir der Baktus an meinem Hals aber doch nicht so gefallen, vielleicht habe ich kein Geschick, ihn mir richtig umzulegen. Und so habe ich erst mal nach einem anderen Projekt gesucht.

Vor einiger Zeit bin ich hier auf die "Sideways Wristerz"gestoßen und wollte sie auch mal versuchen. Allerdings habe ich die sehr knappe Anleitung etwas abgeändert, zumal sie nicht für Sockenwolle ausgelegt ist. Genial und auch ohne Probleme zu stricken ist der Daumenkeil mit den verkürzten Reihen, den ich um 4 Reihen verlängert habe. Man muß nur nach dem Wenden die Randmaschen ordentlich festziehen, damit es keine langgezogenen Maschen bzw. Löcher ergibt. Also erst ein Rechteck, dann den Daumenkeil und dann das 2. Rechteck stricken. An der Außenkante werden dann die zwei Rechtecke (ich habe sie mit Kettmaschen zusammengehäkelt) sowie die Daumennaht verbunden.

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Um die Stulpen zu verlängern, habe ich am unteren Rand 48 Maschen aufgenommen und die größeren Patche kraus rechts angestrickt. Oben dann noch die kleineren, glatt rechts gestrickten Patche, die einen schönen gezackten Rand ergeben und die 4 Finger betonen. Nun überlege ich noch, welchen Halswärmer ich dazu machen könnte.

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25. Oktober 2009

Windowpane-Socken aus "Wilde Wicken"

Ich hatte doch recht, der Strang kann nicht wildern, es ist keine Farbe symmetrisch gefärbt bzw. keine Farbe liegt sich gegenüber. Bin etwas enttäuscht, obwohl die Farben an sich nicht übel sind.

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Nun suchte ich nach einer Lösung. Wenn schon bunt, dann sollte es doch nicht ganz so langweilig sein.Daher versuchte ich mich an den window pane socks von "yarn floozies". Habe aber etwas abgewandelt und nur eine Reihe Patche oben nach dem Bündchen gestrickt.

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und dann noch je einen Patch in der Fußmitte vor der Bandspitze, einen nach rechts, den anderen nach links geneigt:
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Übrigens haben mich die Socken viel Zeit gekostet. Bei den kleinen eingestrickten Patches habe ich mehrmals geribbelt, der Patch wird ja in Reihen gestrickt und dann abwechselnd auf der rechten und linken Seite mit den Fußmaschen zusammengestrickt.So ganz "ordentlich"geht das nicht, die rechts und links mit dem Rand des Patches zusammengestrickten Maschen werden etwas langgezogener. Aber ich denke, so geht es einigermaßen. An und für sich haben mich diese eingestrickten Patche fasziniert, hatte ich so noch nicht gesehen.

11. Oktober 2009

Tomatillos und Kürbisse

Dieses Jahr hatte ich eine gute Tomatillo-Ernte und hatte Mühe, den Großteil zu verarbeiten oder täglich mit in der Küche zu nutzen. Es sind "Hüllentomaten" aus Mexiko, die auch bei uns problemlos gedeihen, falls der Sommer nicht ganz verregnet ist. Sie schmecken leicht säuerlich, wie ein nicht-süßer Apfel, aber am besten schneidet man sie in Scheiben und brät sie zum Rührei. Oder man kocht sie zusammen mit Tomaten, Zwiebeln nd Knoblauch, püriert alles und hat eine gute Soße.
Auch als Dekoration in einer Schale finde ich sie geeignet. Dazu vielleich noch eine Efeuranke und fertig ist die Tischdekoration. Ich bin schon immer ein großer Naturfreund und habe eh'nicht viel für künstliche Dekorationen übrig.

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Ja, und noch mehr liebe ich Kürbisse, in ihren vielen wunderbaren Formen und Farben! Es gibt mittlerweile davon an die hundert Sorten und Neuzüchtungen. Einige Exemplare versuche ich auch jedes Jahr im Garten anzubauen (die Schnecken sind besonders scharf auf die Jungpflanzen). Natürlich weder die großen wässrigen Sorten, die es hier schon nach dem Krieg gab und die damals als süß-saures Kürbiskompott noch vielen in eher schlechter Erinnerung sind, noch die bei den Amerikanern beliebten "Pumpkins, die Halloween-Kürbisse. Nein, die neuen, in Japan gezüchteten Sorten haben viel mehr Stärke und 8x mehr Carotin als eine Möhre. Gedünstet oder gebacken eher die Konsistenz einer Kartoffel und schmecken auch prima. Der kleinere, tief-orangene "Hokkaido" eignet sich gut und man kann die sehr dünne Schale mitkochen.

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Hier bin ich wirklich in meinem Element, mitten unter vielen herrlichen Kürbissen.

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Ich kann mich gar nicht satt sehen. Zuhause habe ich natürlich auch schon eine beträchtliche Anzahl lagern, der Vorrat muß ja bis über den Winter reichen. Zudem sind sie äußerst dekorativ und gut lagerfähig.

Smaragdfrosch, Tutti frutti und Wilde Wicken

Vor Wochen habe ich zum ersten Mal 3 Stränge von Tausendschön bestellt.

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Davon habe ich zuerst den Smaragdfrosch mit dem Calendula-Muster von Wollschnegge gearbeitet:
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Ich denke, das Muster kommt ganz gut'raus.

Danach kam der Tutti frutti- Strang an die Reihe.
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Die Farben bei der Tutti frutti sind sehr hell, wie verwaschen. Muß nicht schlecht sein,aber ich hätte mir den Strang nicht ausgesucht, wenn ich nicht Mary's schöne Socken hier gesehen hätte, und da waren die Farben eben satter und gefielen mir. Da sieht man mal, wie sich je nach Belichtung des Fotos die Farben ändern. Na ja, was solls, mein Fall ist es nicht und mit Wildern hat es auch nicht geklappt, trotz zweimaligem Anstricken an verschiedenen Stellen des Fadens. Das 1. Foto trifft ganz die tatsächliche Farbe, das 2. und 3. ist schon im Photoshop "verbessert". Was haltet Ihr davon?

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Als nächstes werde ich den "Wilde Wicken"-Strang probieren, der sollte ja wohl wildern. Mal sehen, ob ich Glück habe. Die Farben liegen sich aber nicht so recht gegenüber, also bin ich erst mal skeptisch.

23. September 2009

Herbstastern- Socken

Jetzt blühen die Dahlien und Herbstastern sehr üppig in allen Rosa-, Rot- und Violetttönen und so habe ich auch meine "Herbstaster"-Socken in Angriff genommen, zumal es ja mit meine Lieblingsfarben sind. Ich hatte noch einige Reste Strumpfwolle in Lila-Pink-Rosa, aber das hätte nicht ganz gereicht und zuviele Fäden möchte ich dann doch nicht verstechen müssen. So kamen mir 50g Regia Flusi in einem Drogeriemarkt über den Weg gelaufen und ich konnte loslegen.Ich muß sagen, das Ergebnis gefällt mir gut, man kann hier schöne Effekte erzielen und es ist nicht so langweilig wie mit nur einem Knäuel Wolle.
Erst einmal ein 3 Bilder aus dem Garten zur Einstimmung:

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Gestrickt mit 60 Maschen, 4 rechts, 1 links, über die mittleren 4 Maschen vorn und hinten je drei Reihen kraus rechts im Wechsel mit glatt rechts,Herzchenferse und kleinem Rollbündchen