20. September 2010

2. Patchork-Weste, aber mit Ärmeln

Nun habe ich vor ca. 5 Monaten eine weitere Patch-Weste angefangen, da ich wieder Lust dazu und noch diverse Reste von der ersten übrig hatte. Dazugekauft habe noch 3 Knäule der Jawoll Magic. Das Einzelpatch ist wieder mit 18-1-18 Maschen gestrickt. Angefangen wurde mit dem Rücken. Es war jedoch diesmal ein wenig schwieriger, da ich im Rücken mit dem zentralen Quadrat-Patch anfing:

Center square, back

Da war zu überlegen, wie am besten die Folgepatche anzusetzen sind. Die Reihenfolge ist bei mir so:

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Nach dem Rücken wurden die beiden Vorderteile fertiggestrickt (mit Schulterschrägen durch verkürzte Reihen):

Hier auch eine Skizze für die Vorderteile (ohne Sonderpatch). Die normale Reihenfolge ändert sich durch die beiden Ausschnittsdreiecke, die erst fertig sein müssen, ehe die anderen oberen Patche angestrickt werden können. Es wäre aber auch in normaler Reihenfolge gegangen, da hätte man dann die Dreiecke an der linken bzw. rechten Kante verschränkt mit der Randmasche der benachbarten Patche zusammenstricken können.

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Left front with shaped shoulder

Left front with shoulder shaping

und dann durch die Seitenteile (mit kleiner Schräge durch nur zwei verkürzte Reihen) von links mittels "three-needele bind-off" zusammengefügt.

Side bands with short-row shaping

Außerdem wollte ich es einmal mit Ärmeln probieren. Darüber habe ich wirklich ziemlich lange gegrübelt, herumprobiert und immer wieder aufgetrennt. Es wäre einfacher gewesen, die Ärmel nur kraus rechts zu stricken. Aber sollten eben auch an den Ärmeln die Patche sein. So mußte ich einerseits an den 4 x 3-Patchblock beidseits irgendwie die Ärmelschrägen und an der oberen Kante eine Art flache Armkugel herstellen. Das habe ich dann mit verkürzten Reihen (mit Wickelmaschen) getan. Wenn man weiß, wie "steil" die Schräge sein muß, da.h. wieviel mal man wenden muß, um die notwendige Ärmelbreite zu erreichen, ist das nicht schwer. Das Problem ist eher, daß die Armkugel dann auch richtig in den Armausschnitt paßt.

Sleeve with short-row cap

Hier die von links mit Kettmaschen eingehäkelten Ärmel:

Sleeve with short-row cap

Left sleeve with short-row cap

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Zum Schluß habe ich Blende und Knopfleiste angestrickt sowie noch eine untere Blende mit kleinen Patchen (9-1-9). Als Abschlußbild fehlt mir noch ein passendes Model für ein schönes Tragefoto der Weste.
Alles in allem bin ich zufrieden, wenn es auch eine Menge Arbeit war. Aber wenn man die richtige Einstellung dazu hat und sich nicht so unter Druck setzt, macht es auch wiederum Spaß.

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Noch mal Aran-Socken

Da mir das Aranmuster aus der Sabrina-Special S1135 so gut gefallen hat, habe ich nun ein weiteres Paar angefangen mit dem 2. Strang Dibadu-Wolle, den ich beim diesjährigen Leipziger Wolle-Fest erstanden hatte.

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Ich finde, daß das Muster mit wildernder Wolle sogar noch besser zur Geltung kommt als bei einfarbigem Garn. Es wäre mir in dem Heft nicht besonders aufgefallen, hätte ich das Muster nicht in einigen Blogs so toll verstrickt gesehen.

Es hat wie immer etwas Zeit gekostet, um herauszufinden, mit wieviel Maschen die Wolle wildert. Ihr könnt das erste Bündchen sehen mit 60 Maschen, nicht schlecht - aber eben nicht gut genug. So habe ich mich doch zusammengerissen und nochmal mit 64 Maschen neu angefangen. Habe dazu jeweils rechts und links des Zopfes noch eine linke Masche bei den Nadeln 1 und 3 dazugenommen. Das Muster ist zwar etwas zeitaufwändiger durch die Zopfnadel, aber so ist das nun mal. Nun ist es perfekt, die eine Seite in lila-rot-gelb-Tönen und die andere grünlich-rosa.

Hier ist die Probe mit 60 Maschen:
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Hier das Ergebnis mit 64 Maschen, Vorder- und Rückseite:
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Nun sind beide Socken fertig, der rechte wildert schöner, eher flächig:

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Right Aran sock

Der linke wildert etwas anders, habe nicht an der gleichen Stelle im Rapport angefangen:

Left Aran sock

So, nun habe ich heute glücklicherweise meine Gartennachbarin überzeugen können, mir als Fußmodel zu dienen:
Einmal von vorn

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und von hinten mit der Ferse:

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15. Juli 2010

Garten im Juli

Nun folgen einige Fotos aus meinem Garten bzw. der ganz in der Nähe befindlichen kleinen Gärtnerei. Mehr noch als nur Blumen, liebe ich das Gemüse und davon vor allem seltenere Arten wie diverse Tomatensorten, Pepperoni, Auberginen, Tomatillos.Die Engländer haben es uns längst vorgemacht, das Kombinieren von Gemüse und Blumen in einem Beet, das Spiel mit den Farben und Formen. Viele besser und gesünder für den Boden als das preussische Pflanzen in "schnurgeraden" Reihen als Monokultur.

Mein Topfgarten vor der Laube:
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Topfpaprika

Weiße Eiergurke in der Ampel mit 2 Früchten:
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Hier eine selbst gezüchtete, reich tragende Hängetomate in rosarot (jetzt leider noch grün):
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Folgende schöne Aubergine, Kohl und Rosen sind in der Gärtnerei fotografiert:
Blütenansatz:
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Fertige Früchte, eine Augenweide, diese glänzenden Lilatöne:
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Auch ein Kohlkopf kann eine Augenweide sein, paßt auch gut in ein Blumenbeet:
WIRSING

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1. Juli 2010

Dibadu-Socken

Schon vor meinem Kurzurlaub auf der Insel Rügen Mitte Juni hatte ich Socken aus der wunderschönen Dibadu-Wolle vom Leipziger Strickfest angefangen und mit auf Reisen genommen. Viel Zeit zum Stricken hatte ich zwar nicht, da es nur eine einwöchige Busreise war und jeden Tag Ausflüge stattfanden. Aber wenigstens ein paar Reihen nach dem Abendbrot am Strand waren drin.

Ich hatte natürlich schon vorher mit der Maschenzahl experimentiert, es mußten wieder 64 sein. Es ist gar nicht so einfach, ein passendes Muster zu "wildern-sollender" Wolle zu finden. So habe ich in Ravelry gesucht und schließlich die Mystery Socks 09 von Kirsten Kapur gefunden. Habe allerdings das Lochmuster nach vorn und hinten gelegt, nicht an die Seiten. Es ist ein tolles Muster und nicht schwer, werde ich sicher nochmal stricken. Besonders über neue Bündchenvariante habe ich mich gefreut, das kann man nämlich auch z.B. für Stulpen verwenden. Auch die Wilderung kommt prima zur Geltung. Die Färbung ist interessant, es kommen immer 2 Farben übereinander, möchte ich auch einmal versuchen, wenn ich im Herbst/Winter wieder mehr Zeit habe, momentan ist noch der Garten 'dran.

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4. Juni 2010

Schwelgerei in Rot-Pink

Vom Wollefest in Leipzig habe ich u.a. von Frau Drachenwolle zwei Stränge in Rottönen mitgebracht.

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Natürlich mußte ich am Sonntagmorgen gleich den linken Strang wickeln und anstricken, da Rot in allen Schattierungen, neben Violett- und Grüntönen, zu meinen Lieblingsfarben gehört. Das Flammé-Garn (mein erstes)läßt die Farben so richtig leuchten.
Seit kurzem mache ich erst eine Probe mit 60 Maschen, um zu wissen, ob es überhaupt wildert. Das tat es aber erst bei 64 Maschen, daher mußte ich ein "Wolle-fressendes" Muster finden, das sich etwas zusammenzieht, weil es mir sonst zu weit am Fuß wird. Es ist gar nicht so einfach zu wissen, welche Wolle sich für welches Muster eignet oder umgekehrt.
Das Muster ist "Halbwild und Mild" von Wapiti und gefällt mir sehr gut, wie überhaupt alle Zopfmuster.Das Ergebnis gefällt mir sehr gut.

Ich versuche auch, nachdem ich das in einigen Strick-Blogs als originelle Idee befunden hatte, einen passenden Namen für meine Socken zu finden. Rot/Pink kommt einer Päonienblüte in den Farben sehr nahe, das Weiß-Grau kann ich jedoch nicht unter-bringen.Vielleicht haben meine lieben Leser eine Idee?

Päonie

Hier wieder erst mal der Strang, links außen, gedreht und geöffnet:

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Dann ging's ans Stricken - das Bündchen sieht schon vielversprechend aus:

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Hier ruht der erste Socken im Salbei:
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Nun folgt der 2. Socken und ein Tragebild habe ich auch zustande gebracht:

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